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Aktuelle Trips: Whitsundays

Letzte Updates: Nepal



Kulturschock?

Fruehstueck

“Is this coffee?”

“Milk seperate!”

Uebersetzung: Nein, das ist kein Kaffee. Bei der Kanne auf die Sie zeigen, handelt es sich um Milchtee. Wenn Sie Kaffee moechten, nehmen Sie sich bitte Milch aus der Kanne daneben, und fuellen Sie diese mit Nescafe, der auf Ihrem Tisch steht und nicht am Buffet zu finden ist.

Hotel

“Can we extend for one night?”

“I’ll get the general manager for you on the phone.” . . . GM: “I’ll be there in 10 minutes and we discuss tour bookings etc. and how you can spend your time in India.”

Uebersetzung: Die normale Hotelbesetzung darf nicht mit Ihnen verhandeln, weil Ihr Weisse seid. Bei euch darf nur der General Manager dran, der euch auch gleich alles moegliche andere andrehen will… wir haben ausgecheckt und nicht auf den GM gewartet.

Autorikscha

Unser Fahrer guckt zur Seite und faehrt daher dem Vordermann (Auto) auf, der gerade nicht weiterkommt, weil die Luecke nur 2 cm hat, sein Auto aber 2m breit ist.

Reaktion: Hupe. Schreien. Du Vollidiot. Kannst du nicht aufpassen? Siehst du nicht, dass ich hier hinter dir fahre? (Von unserem Fahrer, der aufgefahren ist…). Vordermann faehrt ein Stueck weiter vor, damit wir vorbeipassen. Weiter gehts durch Indien.

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Von der Zivilisation in den Dschungel

Kathmandu = Zivilisation. Eine warme Dusche, Internet und Fleisch. Absoluter Luxus. Doch am nächsten Tag ging es per Bus direkt weiter in den Dschungel: Chitwan National Park. Wir werden von einem Jeep abgeholt und machen das komplette Touri-Programm: Dschungelwanderung, Sonnenuntergang gucken, Elefantenreiten, Kanutrip, Kulturtanz etc. Endlich Urlaub und wilde Tiere bestaunen 🙂 . Highlights für mich waren das Wildschwein, das Nashorn mit Baby und ein Krokodil von weitem, wobei wir natürlich noch viele andere kleine Tiere gesehen haben, inklusive einer Raupe von der Größe meiner Hand auf unserer Bungalowveranda. Ein Tiger war leider nicht dabei, aber das war von Anfang an nicht sehr wahrscheinlich, schließlich sind Tiger stark vom Aussterben bedroht und selbst unser Guide, der das ganze Jahr über dort ist, hat seit 3 Jahren keinen mehr gesehen 🙁 . Ich hoffe, dass die Förderung des Tourismus wenigstens etwas dazu beiträgt, zumindest die Wilderei zu stoppen, aber ich werde sicherheitshalber weiter den WWF unterstützen. Wenn man die Armut der Leute hier sieht, kann man allerdings fast nachvollziehen, warum Umweltschutz keine Option ist. Es gibt einfach zu viele Menschen. Aber wer will schon über die Probleme der Welt nachdenken? Auf nach Indien…

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5545m

Geschafft. Geschafft – geschafft – GESCHAFFT! 14 Tage trekken und schon am Ziel angekommen: Kala Pattar – der schwarze Berg. 360 Grad Rundumblick auf schneebedeckte Achttausender. Naja, nicht nur, aber der angeblich beste Blick auf Mt. Everest. Und selbst auf einem Gipfel zu stehen, in der Höhe, also das ist schon nicht ohne. Wobei ich die Stunden vorher da gar nicht mehr hinwollte. Jeder Schritt ist eine Qual. Man läuft 5 Schritte in Zeitlupe und braucht eine Pause. Die Höhe kann man wirklich nicht beschreiben – man muss das selbst erleben. Wobei die Kopfschmerzen und die Übelkeit wirklich niemandem zu wünschen sind. Deshalb sind wir auch schnell wieder abgestiegen – zumindest nach Gorak Shep auf etwa 5200 Meter. Die Nacht dort haben wir allerdings nicht gut geschlafen, weshalb wir dann am nächsten Tag direkt die Strecke zurückgelaufen sind, für die wir bergauf ganze 3 Tage gebraucht haben.

Tja, war es das wert? Der Trek war extrem hart, die Aussicht war toll, aber sie ist die Strapazen nicht wert. Nein. Aber der Weg ist das Ziel. Und die Eindrücke entlang des Treks waren es sehr wohl wert. Und angekommen zu sein, das ist etwas, wovon man sein Leben lang berichten kann. Und die Erfahrungen, die lassen sich sowieso nicht messen.

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Nepal = WOW

Ich hab so viele Eindrücke, das ist unmöglich zusammenzufassen. Auch wenn ich mich zwischendurch schon frage, warum ich mich gerade hier abquäle, wenn ich genauso in Thailand am Strand liegen könnte… trotzdem Nepal ist einfach fantastisch. Obwohl das meiste, was ich zu erzählen habe bestimmt fürchterlich klingt, z. B. dass wir statt 4h, fast jeden Tag von kurz nach 7 Uhr bis nach 16 Uhr laufen, dass die Wanderwege eher Klettersteige als Wanderwege sind, dass ich am Anfang so langsam war, dass wir am 1. Tag nicht nur einen Ort vorm eigentlichen Ziel übernachten mussten, sondern dort auch erst im Dunkeln ankamen und  unseren Pausentag streichen mussten, dass ich auf Toiletten mein Geschäft verrichte, denen das Gebüsch sicherlich vorzuziehen wäre und beim Anblick vom ersten gefliesten Badezimmer seit 8 Tagen in Freudenschreie ausbrach, um kurz darauf auszurutschen und mir die übelsten Prellungen zuzuziehen, die ich je hatte – aber wie gesagt, ich finde Nepal klasse! Auch dass ich auf der Höllenbusfahrt zum Ausgangspunkt des Treks so fertig war, dass ich direkt am 1. Tage meine Kamera “verloren” habe, hat mir nicht die Stimmung verdorben, schließlich ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass wir beide nicht krank werden und auch den Laptops nichts passieren wird! Eins ist jedenfalls klar: Reisen ist kein Urlaub! Und auch wenn ich froh bin hier zu sein, gibt es Momente, wo ich mich nach einem nasskalten Novemberabend daheim mit einer Wolldecke und einem Kakao auf der Couch vor dem Fernseher sehne 😉 !

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